Zumeist handelt es sich um Einrichtungen, in denen für psychisch
Kranke auf zwei bis drei Jahre begrenzte Rehabilitationsmaßnahmen angeboten
werden. Aufnahme finden Patienten insbesondere im Anschluss an eine stationäre
Behandlung, wenn sie gezielter rehabilitativer Hilfen bedürfen und Förderung
zur Erlangung weitergehender Selbstständigkeit benötigen.
Die in Übergangseinrichtungen angebotenen Hilfen liegen schwerpunktmäßig
im Bereich milieu- und soziotherapeutischer Angebote zur Förderung
der sozialkommunikativen Fähigkeiten, der persönlichen Stabilität
und der Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung. Maßnahmen zur
Belastungserprobung im Vorfeld der beruflichen Rehabilitation und im Bereich
der beruflichen Rehabilitation selbst werden zumeist in Kooperation mit
anderen Einrichtungen und Diensten sichergestellt (z. B. Tageskliniken,
Tagesstätten, Werkstätten für Behinderte, Selbsthilfefirmen
und Arbeitstrainingsmaßnahmen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt).
Um ein möglichst realitätsnahes Milieu zu gestalten, verfügen
Übergangseinrichtungen in der Regel über kleine, überschaubare
Wohngruppen, z.T. auch über dezentral organisierte Außenwohngruppen.
Beschäftigt werden Sozialarbeiter /Sozialpädagogen, Krankenpflegekräfte
und je nach Konzeption auch Psychologen und Ergotherapeuten.
