
Kommen
die Symptome wieder? Bessern sich die Symptome noch? Werde ich mich wieder
zu Hause verkriechen? Wie schaffe ich, keine Drogen zu nehmen? Was sagen
meinen Freunden? Kann ich erneute Krisen meistern? Wo finde ich eine für
mich geeignete Hilfe? Welche Hilfen stehen mir zur Verfügung? Wie
gestalte ich mein Leben ausgewogen? Erreiche ich meine Ziele?
Es kann sein, dass Sie sich viele Fragen stellen. Dies ist vollkommen
normal nach einer ersten oder wiederholten psychischen Krise! Wichtig
ist, dass Sie nicht versuchen, alle Fragen auf einmal zu lösen und
dass Sie Ihren Arzt, Ihren Therapeuten und ggf. Ihre Familie bei der Lösung
der Probleme mit einbeziehen bzw. um Rat fragen. Viele Ihrer Fragen stellen
sich andere Psychose Betroffene oder Menschen mit Bipolaren Störungen
auch; dementsprechend haben Ihre Behandler, aber auch andere Betroffene
und Angehörige damit große Erfahrungen.
Auf den folgenden Seiten sollen Ihnen einige Tipps vermittelt werden, die anderen auch geholfen haben. Zunächst möchten wir Ihnen das psychiatrische Versorgungssystem näher erläutern und anschließend Ihnen einige nützliche Tipps geben, wie Sie mit Ihrer Erkrankung umgehen können. Die Gedanken und Tipps sind noch sehr allgemein aber weil diese Themen gleichzeitig sehr wichtig und brisant sind, wollen wir Sie sobald wie möglich im trialogischen Kapitel ergänzen und vertiefen.
